Aussaat Sommerweizen
Der richtige Zeitpunkt für hohe Erträge
Sommerweizen wird bei uns vor allem als Ersatzkultur angebaut, wenn Winterweizen witterungsbedingt ausgefallen ist. Er spielt eine größere Rolle im ökologischen Landbau, weil der Frühjahrstermin eine bessere Unkrautregulierung ermöglicht. Darüber hinaus wird Sommerweizen wegen seines meist höheren Proteingehalts gezielt zur Erzeugung von Qualitätsweizen genutzt.
Doch warum wird in Deutschland so wenig Sommerweizen ausgesät? Das Bayerische Landesamt für Landwirtschaft sagt: „Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden heuer [2025] im Frühjahr rund 6 300 ha Sommerweizen gesät. Das entspricht einem Anteil von weniger als 1 Prozent an der Getreidefläche.“ Sommerweizen hat mit einer Vegetationszeit von nur 110 bis 130 Tagen deutlich weniger Zeit als Winterweizen, um Ertrag zu bilden. Fehler bei der Aussaat wirken sich also unmittelbar auf den Ernteerfolg aus. Was spricht da noch für die Aussaat von Sommerweizen?
In Skandinavien, Kanada, Sibirien und den nördlichen Bundesstaaten der USA ist Sommerweizenanbau der Normalfall, weil die harten Winter dort den Winterweizenanbau unmöglich machen. Daher ist der Erfahrungsschatz über die Aussaat von Sommerweizen recht hoch.
Unser Service für Sie rund um das Thema Weizen
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